Hallo Griechenland!

Griechenland – 01.04.2016 bis 15.04.2016

We2r_Route_Griechenland.jpg

 


Gefahrene Kilometer:
2786 km
Benzinpreis: zw.1,31€ und 1,38€
Wetter: wunderbar – Sonnenschein. täglich zwischen 22 und 28,5 Grad

Umfaller/technische Gebrechen:
1 Umfaller Evi (es war der Wind);
1 kaputte Scheinwerferbirne

 

 


Hier geht´s
zum Video-Rückblick >> https://www.youtube.com/watch?v=gZfAbGmtZIs

Am 30.3.2016 war es nun tatsachlich soweit! 

Wir & unsere beiden BMW´s machen uns jetzt wirklich auf um die Welt zu erkunden.
WAS FÜR EIN GEFÜHL! 🙂 Ein Mix aus „Jemand quetscht dir deinen Bauch zusammen“ und „Dir fällt ein riesiger Stein vom Herzen“! 

Am Tag der Losfahrt war die Vorfreude auf das Kommende jedoch noch sehr getrübt – da der Abschied von Freunden und Familie noch bevor stand und uns nicht besonders leicht fiel.
Schweren Herzens und einige dicke Tränen später ging es um 11:23 Uhr endlich LOS!
Welt wir kommen – mach dich bereit! 🙂

Angi, G51We2r_motorradreiseunsere Freundin, entschied sich – spontan und abenteuerlustig – wie sie ist, uns auf dem ersten Abschnitt der Reise zu begleiten. Mit ihrem eigenen Motorrad – BMW F650 GS, BJ 2001, geleitet Angi uns bis Athen – von wo es für sie im Anschluss weiter nach Kreta und für uns weiter Richtung Thessaloniki und über die Grenze in die Türkei gehen wird.

Wir freuen uns eine solch tolle Reisebegleitung bzw. Eskorte bis in die Metropole Griechenlands zu haben.

Über Slovenien führte uns der Weg erst nach Italien – nach Triest, von wo aus wir mit der Fähre nach Griechenland übersetzten.

„Wieso fahrt ihr nicht auf dem Landweg – also über Kroatien, Bosnien, Montenegro, Albanien … nach Griechenland?“, wurden wir immer wieder gefragt.
Ja, wieso eigentlich?
WEIL, wir die letzten Urlaube immer wieder in dieser Region verbracht haben. WEIL, David die Strecke über den Landweg bereits schon gefahren ist. Und WEIL die Fähre einfach schneller und vor allem günstiger ist. 🙂
Eine entspanntere Anreise bzw. einen entspannteren Start in das kommende Abenteuer – als eine 32 Stunden-Fähren-Fahrt – hätten wir uns gar nicht vorstellen wollen.

Nach einem Tag und 2 Nächten auf hoher See wurde bereits in Igoumenitsa und nicht wie geplant in Patras von Bord gegangen.
Mit 1. April standen wir also bereits auf Griechischem Boden.

Voller Vorfreude, Abenteuerlust und purem Optimismus rollten wir erstmal der Küste entlang Richtung Preveza. Von dort aus ging es weiter auf die Halbinsel Lefkada, wo auch gleich die Küste sowie das Hinterland erkundet wurde.
Landschaftlich wunderschön!
An der Küste: tiefblaues-türkisfarbenes Wasser, Steilküste + duftende Pinienwälder. Im Hinterland: schroffe Gebirgslandschaft, saftige Weiden, in voller Blüte stehende Bäume.

Eine perfekte, kurvenreiche Strasse entlang der Küste bringt uns nach Astakis, wo wir Pause machen & uns ein Schläfchen in der frühen Nachmittagssonne gönnen.

Alex, ein junger Grieche und ebenfalls Motorradfahrer, unterbricht unseren Power-Nap und spricht uns ans. Standartfragen: Woher wir kommen, was wir machen, wohin wir wollen …

Wir geben Auskunft und erhalten KEINESFALLS eine Standart-Antwort: „KOMMT MIT MIR MIT“, schreit Alex und lädt uns zu sich nach Haus bzw. in seine „Ferienwohnung“ ein.
David´s Antwort (eh klar, wie aus der Pistole): „Ja gerne, wir kommen mit!“

3 Schlafzimmer, 2 Bäder, eine wunderbare große Küche zum offenen Wohnzimmer mit Kamin und großem Balkon erwarten uns. 🙂 Die Motorräder sicher in der Garage geparkt und schon nimmt Alex uns mit an den Stand. Am Abend soll auch noch gegrillt werden. Natürlich sind wir auch hiervon nicht abgeneigt. 🙂

Wir 3 + Alex + 2 Freunde, lassen den Abend etwas länger dauern – bevor am nächsten Morgen bereits um 09:00 Uhr weitergereist werden soll.

Was für ein Zufall: AleWe2r_motorradreiseG39x, wohnhaft in Athen, ist auf verlängertem Wochenendtrip – trifft uns – lädt uns zu sich ein – die Reise geht zu viert weiter
– top!

Seine und unsere Route ähneln sich sehr – doch wird uns Alex weitere tolle Plätze und Orte in seinem Griechenland zeigen.

 

Besichtigte Orte:

Rio-Andirrio-Brücke + Überfahrt, Wassermühle Kondovazena – Neda Wasserfälle – Ochsenbauchbucht, Voidokilia – Wasserfälle von Polylimnio – Kloster Prodromou in der Lotusios-Schlucht – Schiffsfrack in Gythio

4 tolle Tage mit Alex, gingen in Gythio, zu Ende. Wir verabschiedeten uns, jedoch mit dem Wissen, dass wir uns in Athen wieder treffen sollten. -> auf ein Bier, oder 2! 🙂

Angi, David und Evi reisten weiter: auf wunderbaren Strasse ging es durch das Hinterland, über das Gebirge – auch auf Off-Road Strassen – durch fruchtbares Land, vorbei an Oliven-, Zitronen-, Orangen-, und Mandarinenhaine.

Da erst Anfang April ist – sind noch keine bzw. wenige (wir sind noch keinem begegnet) Touristen im Land.
Die Strassen sind so gut wie leer. Keine 10 Autos begegneten wir dieser Tage – auch die vergangenen Tage waren wir überwiegend die alleinigen Strassenbenützer. Besser gehts nicht! 🙂

Auch die Menschen begegnen uns unglaublich freundlich und offen. Es wird gewinkt, es werden uns Geschenke gemacht, Obst verteilt, zum Gebäck eingeladen.
Wir sind überrascht wie offen die Griechen auf uns zu gehen – uns von ihrer aktuellen Situation erzählen, uns ein klein wenig in ihr Leben Einblick gewähren.
Für diese Eindrücke sind wir sehr dankbar!

Nächster Stop: der Kanal von Korinth :-) – Natürlich wollen auch wir diesen sehen – ein wenig Kultur muss ja schließlich sein.
Gefolgt von der Hauptstadt Griechenlandes: Athen!

2 Tage nehmen wir uns Zeit die Stadt zu erkunden, Alex wieder zu treffen & uns mit dem Großstadtverkehr anzufreunden (was nie passieren wird)

Es wird gedrängt, gehupt, geschnitten …. wenn man nicht bereits bei gelb voll am Gas dreht – wird gehupt was das Zeug hält. Uns scheint die Devise der Athener ist: Augen zu, und durch!!

Hier in Athen endet auch die gemeinsame Reise mit unsere lieben Freundin Angi. Erneut heißt es Abschied nehmen!  / wovon wir keine Freunde sind 😦
DANKE für die schöne Zeit mit dir!  DANKE für die tolle Reise, die schönen Momente & deine Geduld. ER WAR SUPERRRR!! 🙂

Wir überqueren 2 Pässe – und biegen nach Neo Monastir Richtung Osten – Volvos – ab, von wo aus wir noch einen Abstecher zur Küste einlegen.

50 km und gefühlte 5000 enge, kurze Kurven & 2 Stunden später erreichen wir die Küste und den menschenleeren, langen Sandstrand. Noch ist die Saison nich eröffnet, erklärt uns der Kioskverkäufer: diese startet erst Anfang Mai. Glück für uns – wir genießen es auch ohne Touristen und öffnen uns eine Flasche Wein 🙂

Am kommenden Morgen geht es weiter Richtung Thessaloniki. – Immer noch begleitet von der lieben Sonne.
Es wird heiß – und immer heißer: 34,5 Grad Tageshöchsttemperatur.
Wir schwitzen und freuen uns über den kühlen Fahrtwind.

Abends ist David, wie täglich, der „Campingplatzsucher“ (Wild-Camping). Und immer werden wunderschöne Plätze gefunden.
>> Egal ob in einem Olivenhain über dem Meer, am Strand wo wir eine Gruppe Delphin beobachten konnten, im Nationalpark wo uns ein Frösche-Chor in den Schlaf quakte oder eine Wiese mitten in den Bergen ….  immer wurden wir, auch noch abends, von der Schönheit der Natur Griechenlands überrascht! 🙂 Wunderschön!

Wobei angemerkt werden muss, dass wir beim Wild-Campen zwar immer super – aber immer mit einem offene Ohr schlafen 🙂 Kaum ist die Sonne am Horizont verschwunden & die Dunkelheit setzt ein, werden Geräusche wahrgenommen welche davor zwar ebenso vorhanden waren – aber ignoriert wurden. :-)) Unheimlich!!!

Thessaloniki Stadt weichen wir großräumig aus und fahren auf tollen Landstrassen Richtung Osten. Am Nachmittag sollte noch die Nestor Schlucht erkundeten und ein Abstecher in Drama, kl. Stadt, eingelegt werden.

Der vorletzte Tag in Griechenland neigt sich dem Ende zu und wir suchen uns eine Nächtigungsmöglichkeit am Strand.

Was für ein Zufall, dass wir genau an diesem Strand Timo, einen Low-Budget Reisenden Deutschen treffen. Timo ist seit Februar mit seinem FAHRRAD!!!  auf der Strasse unterwegs. Auf dem Weg nach Korea. In Begleitung seiner Hündin Antonia.
Schnell verstehen wir uns – wissen über vieles zu erzählen & beschließen die letzte Nacht vor Einreise in die Türkei gemeinsam zu verbringen.
Bewundernswert dieser Timo und alle Radreisenden!!
Jeder Anstieg, jede Erhöhung… ist für uns Motorradfahrer kein Problem. Etwas mehr Gas und wir sind drüber. Anstrengung bedarf es hier keiner.
Aber als Radreisender muss alles aus eigener Kraft geschaffen werden. Rad + Gepäck + Hund. Wahnsinn!

Weitere Infos  auf Timo´s Webseite >>>> http://rad-up-pad.blogspot.com


Alles Gute für die weitere Reise, Timo!!

Am 15.4.2016 ist es dann also soweit: Wir verlassen das wunderschöne Griechenland und überqueren die Grenze zur TÜRKEI.

Hier geht´s zum Video-Rückblick >> https://www.youtube.com/watch?v=gZfAbGmtZIs

We2r_motorradreiseG17

                                                         MERHABA TÜRKEI!!!!!!

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2 Gedanken zu “Hallo Griechenland!

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